Goodbye August

Das ging jetzt schnell. Als wäre der letzte Monatsrückblick erst gestern gewesen. Dieser Monat war echt schnell rum, vielleicht auch weil ich viel erlebt habe und die Zeit einfach vergessen habe. Ich hoffe du hast auch in diesem Moment nur Erfolge erlebt und warst nur minimal traurig!

Was mich diesen Monat glücklich gemacht hat:

Irgendwie hat mich Motorrad fahren glücklich gemacht, auch wenn das relativ wenig vorkam und ich nur der Beifahrer bin, so macht es mir einfach Spaß und man kann auch manchmal alles um sich herum vergessen und die Fahrt genießen. Außerdem hat mich das Shooting mit der lieben Christina sehr glücklich gemacht, ich schaue bis heute noch ihre Fotos an und bin auf einer gewissen Art und Weise sogar stolz auf mich.
Online Shopping hat mich auch sehr glücklich gemacht, aber wen machen neue Sachen nicht glücklich? Pobierowo und der Urlaub haben mich auch sehr entspannt und das Papageienhaus dort hat mir den Himmel auf die Erde gebracht, denn ich liebe Papageien über alles, sogar etwas mehr als Katzen.

Was mich diesen Monat traurig gemacht hat:

Letztens habe ich euch erzählt, dass mich die Ungewissheit der Unis ziemlich traurig gemacht hat, aber heutzutage ist es wohl sehr schwer mit meinem nicht gerade schlechten Durchschnitt überhaupt noch ein Studium zu bekommen. Durch die Absagen muss ich leider meine Wohnung in Potsdam aufgeben, die ich sehr gern hatte und mir etwas neues suchen. Es macht mich tatsächlich sehr traurig, dass ich mein Ziel dieses Jahr nicht verfolgen kann, ob das nächstes Jahr besser wird mit dem Hochschulwechsel? Da bin ich mir echt unsicher und versuche nun ein neues Ziel zu verfolgen. Außerdem hasse ich es weit weg von meinen liebsten Verwandten zu wohnen, denn ich vermisse sie schrecklich doll.

Was ich diesen Monat geschafft habe: 

Ich habe mein Blog endlich richtig eingerichtet, nach meinem richtigen Namen benannt und verfolge stark mein Ziel endlich regelmäßig zu posten und bis jetzt klappt es ganz gut. Außerdem kann ich endlich meinem Perfektionismus nachgehen und ich weiß, dass diese Charaktereigenschaft relativ schwierig ist, doch ich leben sie in meinem neuen Job regelrecht aus und das stellt mich tatsächlich zufrieden.

Update

Hello! Wie geht es dir denn so? Ich habe einiges zu erzählen. Sicher hast du schon gemerkt, dass ich eine kleine Pause eingelegt habe, denn es ist viel passiert.
Ich war im Urlaub, richtig coole Sache, dazu werden viele Posts folgen.
Doch hast du schon bemerkt, dass sich auch hier etwas geändert hat oder soll ich lieber alles erzählen?  Ich tue es einfach und heiße dich nun herzlichen Willkommen auf meinem Blog, der einen neuen Namen bekommen hat: SWETAENGEL oder einfach Sweta Engel.
Was ist mit Märzmädchen? Nun, ich habe auf Google eine Facebookseite gefunden, welche Märzmädchen hieß und da ich keine Lust hatte, dass irgendwie mein Blog wegen Namensdiebstahl eine Abmahnung bekommt, dachte ich mir, wieso eigentlich nicht mein Name? Weißt du, eigentlich war ich wenig begeistert, als meine Freunde meinten, dass Sweta Engel sich gar nicht so schlecht anhört. Allerdings habe ich die Idee umgesetzt, weil es sich schon originell anhört und ich habe sogar den Blog personalisiert, weil der Link dadurch für mich schöner wirkt ohne das „xy.wordpress.com“ Auf jeden Fall habe ich etwas gewagt und ich hoffe, dass dir der Blog weiterhin gefällt. Das war auch schon und damit der Post nicht so kahl ist, packe ich noch ein glückliches Bild dazu.

So sehe ich immer aus, wenn ich eine riesen Zuckerwatte in der Hand halte und diese hier hat besonders gut geschmeckt, da ich den Geschmack Blaubeere ausgesucht habe und ich liebe Blaubeeren sehr.

Goodbye July

Der Monat Juli neigt sich nun zum Ende zu. Ich hoffe, du hast viel geschafft, was du dir vorgenommen hast. Ich habe das nämlich zur Hälfte. Ein Auf und Ab gab es auch und wenn ich mich zurückerinnere, so hat uns das Wetter auch ein Auf und Ab ermöglicht, was wenig positiv ist. Immer mehr fragen sich, wo denn der Sommer bleibt und dass der Juli bitte mal den kleinen April aus dem Sommer holen soll. Jodel Ahoi, wer hat noch alles die App und verfolgt die Witze und Momente der Studenten? Auch wenn die Hälfte aus Reposts besteht?

Was mich diesen Monat glücklich gemacht hat:

Definitiv mal ein freier Tag von der Arbeit, in dem ich in Ruhe ausschlafen und ein paar Stunden mehr im Bett verbringen konnte. Außerdem haben mich auch die Tage mit der Familie sehr glücklich gemacht und ich genoss jede Sekunde mit ihnen und auch die Zeit mit dem Menschen, den ich sehr liebe. Ein guter Asiate hat mich von neuem an sehr glücklich gemacht, denn das Essen bei ihm ist echt gut. Das hört sich vielleicht komisch an, aber meine Leidenschaft zum Make-Up hat sich vergrößert und mir ab und zu mal ein Lächeln gezaubert.

Was mich in diesem Monat traurig gemacht hat:

Tatsächlich hat mich der Tod von Chester Bennington sehr mitgenommen. Ja, ich greife kurz das Thema, was jeder wahrscheinlich schon vergessen hat, wieder auf. Ich habe zu dem Zeitpunkt nichts dazu gesagt, weil ich das in Worte nicht fassen konnte und jetzt möchte ich nur sagen, dass es mich unglaublich traurig gemacht hat und auch, wenn ich nicht der größte Fan von den letzten Alben war. Er war mein Jugendheld, ich liebte die ersten Alben von Linkin Park und als es mal die Phase gab, dass die Mama einen nicht verstanden hat, so fühlte ich mich dennoch von ihm verstanden und die Lieder haben mich gestärkt.  Außerdem macht mich wohl bis Ende August die Ungewissheit traurig, ob ich in meiner Wunschuni bzw. überhaupt an einer Uni angenommen werde. Ich hoffe es fällt positiv aus.

Was habe ich in diesem Monat geschafft:

Im Allgemeinen wohl den ganzen Juli, denn Karrieretechnisch war es stressig und auch so habe ich z.B. kein Model gefunden, da es in letzter Zeit echt schwer ist jemanden zu finden. Auch wenn ich einen Aufruf auf Instagram starte. So habe ich mich vor die Kamera gestellt und mich von der Person meines Vertrauens ablichten lassen, denn er kennt mich gut und weiß, wie man was aus mir herausholt. Jetzt habe ich viele Fotos von mir und bin glücklich. Außerdem habe ich die Bewerbungsphase gut geschafft und alles brav abgeschickt. Das Wetter versuche ich krampfhaft zu überstehen, denn dieser Wechsel ist gar nicht gut für meine Schläfen und Tabletten essen? Da bin ich nicht so der Freund von.

Wie war der Monat für dich? Hast du etwas, was dich glücklich/traurig gemacht hat?

my week #11

Meine Woche: Die Aprilwochen sind relativ gut vergangen. Der Urlaub liegt hinter mir und ich habe so eine unglaubliche Sehnsucht danach wieder irgendwohin zu reisen, da es mir unglaublich viel Spaß gemacht hat. Außerdem bin ich umgezogen und bin auch sehr zufrieden mit der Wohnung, denn es gibt nichts besseres, als eine eigene Wohnung im Zentrum Potsdams. Gestern waren wir auch auf dem Baumblütenfest in Werder, dort ist es natürlich ziemlich lustig, aber auch grenzwertig, da die Jugendlichen gern mal den Tag dafür ausnutzen um sich volllaufen zu lassen und das sah echt uncool aus.

Gelesen: Girl on the train – Dieses Buch habe ich im Flughafen gekauft, als wir auf dem weg waren nach Montenegro. Ich hatte dann die Wochen nicht wirklich Zeit alles zu lesen bis auf die letzten zwei Wochen. Ich habe dieses Buch verschlungen und nun möchte ich endlich den Film dazu anschauen, denn das Buch war so perfekt.

Gedanken: Montenegro kann ich immer noch nicht vergessen, denn die Eindrücke waren groß, da wir insgesamt das ganze Land bereist haben. Es hat sich viel positives als auch negatives gesammelt und ich habe es die Wochen verarbeitet. Montenegro ist ein recht junges Land und die Menschen sind dort freundlich und Hilfsbereit, sodass es mir den Ansporn gab andere Länder aus dem ehemaligen Jugoslawien zu besuchen. Allerdings fiel mir auf, wie die Menschen dort zur Umwelt stehen, versteht mich nicht falsch, ich bin kein extremer Umweltschützer und doch achte ich darauf der Natur nicht zu schädigen. Die Landschaften in Montenegro waren der Wahnsinn, die Berge, das Meer und die Flüsse haben mich unglaublich fasziniert, doch diese waren belagert von Müll. Plastik, Papier und sogar Windeln belagerten die wunderschöne Natur und das machte mich unglaublich traurig. Schließlich sollte man doch schützen, was man hatte oder nicht? Ich bin so unglaublich froh, dass Deutschland in diesem Falle sehr weit ist und wir das Pfandflaschensystem haben und generell darauf geachtet wird, dass die Straßen bzw. die Landschaften sauber sind, abgesehen von der Warschauer Str. in Berlin, ich weiß das die nicht wirklich sauber ist. Doch immerhin sieht es nicht so schlimm aus, wie in Montenegro. Ich wünschte, dass würden viele Länder zu Herzen nehmen und ihre wunderschöne Natur in Schutz nehmen.

My week #10

Meine Woche: Meine Woche war diesmal okay, da ich ein großartiges Fotoshooting hatte und mit einer anderen Freundin unterwegs war. Es gab viel zu erzählen und auch viel zu lachen. Jetzt bin ich wieder in Potsdam und gucke so langsam, was ich für Montenegro mitnehmen kann, denn nächste Woche geht es in den Urlaub.

Gesehen/Gehört: Luther eine neue Serie mit Idris Elba (ich liebe diesen Schauspieler einfach). Er spielt einen ausgezeichneten Detektiv, der den Mördern auf der Spur ist. Außerdem habe ich das Buch Emotionale Porträtfotografie von Nina Schnitzenbaumer gelesen. Es ist wirklich ein ausgezeichnetes Buch und ich konnte einige Tipps mitnehmen.

Gedanken: Endlich sagte der Winter Adieu und verließ Deutschland. Der Frühling kam geschwind, nahm den Heuschnupfen mit, aber auch die wundervolle warme Zeit. Sehnsüchtig wartete ich mit einer Packung Taschentücher auf die warmen Sonnenstrahlen, die mein Gesicht kitzelten und dann begrüßte ich diese mit einem Nieser. Die Birken und Erlen sind wohl wieder dabei ihre Fortpflanzung zu verteilen, die meiner Nase gar nicht gut tun. Nasenspray und Augentropfen liegen jedes mal in meiner Tasche bereit, wenn ich rausgehe. Anscheinend ist es tatsächlich besser, wenn ich einfach bei Regen rausgehe, denn da gibt es keine umherfliegenden Baumbabys, die wortwörtlich meinem Körper schädigen. Mit diesen Worten wollte ich nur sagen, dass endlich der Frühling da ist und alle sollten rausgehen und das Wetter genießen, auch wenn man Allergiker ist.

My week #9

Meine Woche: Die Woche verbrachte ich damit, meine Geburtstagsgutscheine einzulösen und die Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Leute, was habe ich Berlin vermisst. Immer wieder merke ich, dass diese Stadt eine ewige Liebe ist und ich bereue schon etwas, dass ich in Potsdam eingezogen bin.

New in: Durch all die Gutscheine habe ich ein super Pflegeset für das Gesicht gekauft und ein wundervollen Body.

Gesehen/Gehört: Ich habe mal die ganzen russischen Medien angeguckt und bin sehr schockiert, wie es dort zugeht. Blue whale und Diana Shurigina sind beide Themen, wo man sich einen Mega Facepalm verpassen möchte, aber dazu mehr in meinen Gedanken.

Gedanken: Wenn man sich schon das deutsche Assi-Tv anschaut, so verpasst man sich einen einfachen Facepalm. Man regt sich über das Verhalten auf, weil sich die Schauspieler wie die letzten Idioten aufführen. Ich dachte, dass das russische Fernsehen etwas anders zu bieten hat (abgesehen von Dom 2), denn in der Kindheit habe ich öfters Sendungen gesehen, die eher gefördert haben. Es gab mal eine Sendung, in der der Moderator die ganze Welt bereist hat, um die verschiedenen Kulturen der Länder zu zeigen. Ich habe diese Sendung geliebt, da man das Gefühl hatte, als würde man mit reisen und alles selbst erleben. Was ist denn jetzt passiert? Anscheinend haben die Russen das Assi Konzept bei sich aufgenommen. Ich habe wieder mal das russische Fernsehen angeschaut und war schockiert über die Themen. Die eine Sendung macht ein Mädchen berühmt, die durch Alkoholeinfluss mit einem Jungen geschlafen hat und nun sitzt er für acht Jahre in Haft unter strengen Bedingungen wegen einer Vergewaltigung. Ein paar Tage nach ihrer sogenannten Vergewaltigung, stellt das Mädchen namens Diana Shurigina ein Video, in dem sie völlig betrunken ihre ganzen Reize zeigt. Der Knaller ist ja, dass das arme „vergewaltigte“ Mädchen nun hochgepusht wurde und zu erfolgreichen Youtubern gehört. Sie sieht es als ein glücklichen Zufall an. Verhält sich so ein Opfer einer Vergewaltigung? Klingelt da was? So was verherrlicht also das russische Fernsehen und mir ist es peinlich, dass nun kleine Mädchen diese Diana Shurigina schon fast als Göttin ansehen und ihr alles von den Lippen lesen und der arme Junge? Er sieht den Fehler tatsächlich ein mit ihr geschlafen zu haben, aber nach so einer Haft hat er leider keine Zukunft mehr, denn Vergewaltiger werden im Gefängnis nicht gerade gut behandelt und meistens endet es sogar mit Selbstmord oder seine Psyche geht einfach kaputt und er wird kein normaler Mensch mehr sein.
Die andere Sendung hat ein Diskussionspodium, Frauen und Männer diskutieren über das aktuelle Thema und dieses Thema hat mir die Augen geöffnet, aber auch sehr schockiert. Es handelte sich um den derzeitigen Social-Media Trend, was in Russland und in ehemaligen Sowjetstaaten herumgeht. Es ist ein Spiel namens Blue whale, welches mit Selbstmord endet. Die Administratoren suchen sich gezielt Jugendliche von 12-16 Jahren aus, die dieses Spiel freiwillig spielen wollen. Es passiert aus reinem Interesse oder sie befinden sich eben in der depressiven Pubertätsphase. Das Spiel hat 50 Aufgaben unter anderem werden diese um 4.20 Uhr morgens ausgeführt, das heißt ein Administrator (der wahrscheinlich sogar ein Klassenkamerad ist) bestimmt über das Leben des Spielers. Irgendwann wird in den Aufgaben das Todesdatum vermittelt und das Kind muss an dem Tag sich vom Dach werfen oder vorm Zug springen. Mittlerweile gibt es schon über 130 Todesopfer. Wie traurig ist das bitteschön, dass Einige die den naiven Verstand der Kinder ausnutzen und sie in den Tod führen? Was ist bitte mit der Welt passiert? Wo früher mal Sendungen über Reisen gab, wird nun diskutiert, wie man Kinder vor so einem Spiel retten soll oder sie hypen ein Mädchen, was sich in die Opferrolle gut eingelebt hat. Die Medien sind einfach traurig, es gibt nichts mehr zu gucken, egal in welchem Land. Was denkt ihr darüber?

My week #8

Meine Wochen: Der letzte Beitrag wurde vor zwei Wochen gepostet und ich schäme mich dafür, dass ich nicht in der Lage war, euch mit schönen Posts zu bereichern. In den zwei Wochen passierte relativ vieles. Meine Schwester, meine Mama und ich hatten Geburtstag und nach dem Kalender zu Urteilen, hat schon der Frühling begonnen. Am 4. März (mein Geburtstag) war der wärmste und schönste Tag seit Langem. Die Wochen waren dementsprechend etwas stressig, die Geburtstage wurde geplant, es wurde viel Geld ausgegeben und danach lag man müde im Bett und wünschte sich, man hätte niemals gefeiert. Kater..versteht sich von selbst. Mein Geburtstag hatte ein Motto und alle hielten sich dran, was mich um so mehr freute. Anhand der Fotos könnt ihr sehen, was so abging.

New in: Huch, davon könnte ich nur ein Liedchen singen, da ich meine Schminke sorgfältig aussortiert habe, hatte ich unglaublich viel Platz für Ersatz und ich habe den zu meinem Geburtstag bekommen!

Gesehen/Gehört: In den Wochen widmete ich mich Rick&Morty, einfach um meine Hirnzellen wegzuballern (welch eine Aussage xD) und nicht mehr an den Alltag zu denken. Eigentlich wollte ich Adventure Time gucken, aber leider gibt es die Serie nicht mehr auf Netflix. Als Musik gab es Hard Bass der russischen Gopnik-Generation, einmal und nie wieder.

Gedanken: Plötzlich war mein Schlaf weg und ich hörte die typische Musik meines iPhones. Es war nicht mal hell und ich fragte mich, wer zum Teufel mich um die Zeit anrief. Zu meiner Überraschung war es mein Onkel. „Alles gute zum Geburtstag..“, ertönte es aus meinem iPhone, als ich ran ging. Ich dachte gerade nicht an meinen Geburtstag, sondern fragte mich, weshalb er schon so früh Wach war. Mein Handy zeigte 6.15 Uhr an und ich hörte schlummernd der Beglückwünschung meines Onkels zu. Anschließend nahm mein jüngerer Cousin und sang mir mit seiner tiefsten Stimme Happy Birthday. Ich bedankte mich und war nun vollkommen wach. Es war mein Geburtstag, mein 23. Geburtstag. In diesem Falle ging 2016 sehr flink vorbei und nun bereicherte mich 2017 mit einem weiteren Jahr auf meinem schönen Buckel. Ich sah auf mein Handy und sah ganz viele Whatsapp Nachrichten aus aller Welt. Alle gratulierten mich zu meinem Marmeladen Tag (Ja, so wird der Geburtstag in Russland auch genannt). Es kam dann die ultimative Frage: „Na wie fühlt man sich als 23 Jährige?“ Ich seufzte und die einzigen Antworten die mein Verstand preisgab waren: müde, erschöpft, aber trotzdem fühle ich mich nicht anders als vor fünf Jahren. Mit meiner Freundin fanden wir dann heraus, dass ich schon seit 10 Jahren fotografiere, welch ein Jubiläum. Der Abend war jedoch um so schöner, meine liebsten Menschen kamen und wir tranken auf das neue Jahr, der nun auf meinem Buckel hauste. Bis tief in die Nacht wurde mein Geburtstag gefeiert und nun realisierte ich wirklich, dass ich schon 23 Jahre alt bin.

My week #7

Meine Woche: Meine Wochen waren relativ entspannt. Ich habe alle Termine erledigt und meine absolut schönen Brillen abgeholt. Wart ihr schon mal bei Wonder Waffel? Es ist wirklich ein schönes Café in Berlin Kreuzberg. Die Waffeln sind nicht teuer und schmecken wahrhaftig lecker. Auf jeden Fall hat es sich gelohnt und ich würde auch öfter dorthin gehen. Gemeinsam mit einer Freundin haben wir eine Einhorntorte gemacht und es war einfach himmlisch, allerdings konnte ich die ganze Torte nicht essen, sonst wäre es einfach zu viel für mich.

Gesehen/Gehört: Diesmal habe ich echt viel zu berichten. Serientechnisch bin ich immer noch im Loch aller Löcher, allerdings habe ich die amerikanische Version von The Returned geschaut und die Amerikaner kennen keinen Scham eine Serie eins zu eins zu kopieren, aber generell ist die Serie ganz gut von der Story her. Nun gucke ich Santa Clarita Diet und die Serie ist bis jetzt richtig gut. Von den Filmen her habe ich Lion geguckt und es war wirklich ein emotionaler Film, ich musste im Kino meinen Kloß runter schlucken, damit niemand merkt, dass ich Tränen in den Augen hatte. Ich liebe ja grundsätzlich Filme, die nach wahren Begebenheiten gedreht wurden und ich war von dem Film echt emotional fasziniert.

Gedanken: Das Gefühl, wenn die Sonne meine Nase kitzelt ist das Schönste, was man nach einem langen ekligen Winter spürt. Ich bin ein wahrhaftiger Frühlingsmensch, aber nicht so ein April – Frühlingsmensch, sondern so Mai – Frühlingsmensch. Nun habe ich euch wahrscheinlich verwirrt, aber ich mag so die letzten Tage vor dem Sommer. Es ist nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt. Man kann endlich sommerliche Sachen anziehen, ohne dabei zu erfrieren. Der März ist ja so ein Monat, in dem alles wieder zum Leben erwacht und trotz der blühenden Knospen weht ein kalter Wind und die Menschen sind in ihren Übergangsjacken unterwegs. Der April hingegen weiß meistens nicht was er will und da kriegt man schlechte Laune von dem ständigen Wetterwechsel und höllische Kopfschmerzen (ich gehöre leider zu den Menschen, die Wetterfühlig sind). Doch der Mai ist der wärmste Monat im Frühling und man verbringt tatsächlich viel mehr Zeit draußen und genießt einfach alles. Alles ist vollbracht, was die Natur für uns wieder gab. Nach dieser Wärme sehne ich mich schon seit Januar, dass man einfach den Pulli in die hinterste Ecke seines Schrankes schmeißt und lieber ein schönes Kleid anzieht und die Heizungsluft auch mal sein Ende hat. Es freut mich in letzter Zeit sehr, dass die Temperaturen bis zu 10 Grad steigen und die Sonne einem viel Vitamin D als auch Wärme gibt. Nun wird es endlich wärmer und ich kann wieder viel mehr was unternehmen und viele Fotoshootings planen.

My week #6

Meine Woche: Meine Woche fing ziemlich gesund an, mit vielen Früchten. Einfach, weil ich eine Vitaminbombe brauchte. Ich war nämlich krank und es ging mir so ziemlich auf den Keks, daher habe ich mir auch ganz viel an gesunden Sachen gekauft, die das Immunsystem fördern. Das ist aber auch so ein Dreckswetter, da kann man sich vor einem grippalen Infekt nicht verstecken.

Gesehen/Gehört: Gehört habe ich russischen Rap und wieder einmal Tommy Cash, der gute Estländer hat verdammt gute Lieder.

Gedanken: „Wir sind slawische Schwestern, egal ob jemand was dagegen sagt.“, das war so 2 Jahre her, als das meine Freundin sagte. Wir Beide sind tatsächlich Slawen, sie ist Polin und ich bin eine Russin und wir haben uns einfach so gut verstanden. Allerdings ist nun alles anders, wir sind verschiedene Wege gegangen und haben uns somit auseinandergelebt. Da frage ich mich, macht es eigentlich einen Sinn alte Freundschaften zu pflegen? Das ist eine durchaus gute Frage, vor allem für mich, da ich eigentlich auch nicht gerade gut bin alte Freundschaften zu pflegen. Ich versuche es aber, denn man hat am Ende so viele unendlich tolle Erinnerungen. Schon allein wenn man eine fünfzehn Jährige Freundschaft hat, da hat man ungerne Lust sie einfach links liegen zu lassen, weil man eben verschiedene Wege gegangen ist. Es ist doch sogar um einiges cooler, da man von den Andere so viel lernen kann. Ich bin froh, dass ich so viele Freundschaften noch habe. Vor allem liebe ich es unendlich doll, wenn wir uns so vieles zu erzählen haben. Generell macht es wirklich einen Sinn, alte Freundschaften zu pflegen, aber auch nur, wenn der Gegenüber auch nichts dagegen hat. „Wir sind verschiedene Wege gegangen“ ist einfach nur eine Ausrede, meiner Meinung nach. Ich hoffe für alle, dass die Freundschaften unendlich lang halten.